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schülerVZ und studiVZ
Online-Kontaktbörsen boomen auch in Deutschland.
So wie das Portal „studiVZ“ www.studivz.net, das
im Oktober 2005 von Studenten gegründet wurde.
Im Januar 2007 kaufte die Verlagsgruppe Georg von
Holtzbrinck das Portal für 85 Millionen Euro,
genau ein Jahr später veränderte es die Nutzungsbedinungen
und nutzt seitdem die Daten der User
zu Werbezwecken, woraufhin ein Aufschrei durch die
Community ging. Was so erfolgreich bei Studenten
funktioniert, muss doch für die Jüngeren gehen?
Die Betreiber eröffneten im Februar 2007 das
„schülerVZ“ www.schuelervz.net für Mitglieder
ab 12 Jahren. Nach eigenen Angaben haben beide
gemeinsam mehr als sechs Millionen registrierte
Mitglieder.

 

Funktionsweise

 

Nach einer Einladung durch einen anderen Nutzer (ohne Überprüfung der Daten)
muss der Nutzer von SchülerVZ ein „Benutzerprofil“
anlegen und kann eine ganze Reihe persönlicher Angaben
machen (Über mich, Interessen, Musik, Filme,
Fernsehen, Bücher,). Danach kann er ein Fotoalbum anlegen
unten), chatten, Nachrichten schreiben und Freunde suchen.

 

Über eine Suchfunktion kann
jeder das sehen, was andere über sich veröffentlicht
haben. Allerdings sind auch Sicherheitseinstellungen möglich, um nur bestimmten Personen das Profil zu zeigen.

 

Der Datenschutz stellt eine besondere Herausforderung
dar. Auch im Studivz gilt es sich selbst und seine Privatsphäre
und persönliche Daten schützen zu können.
Und: Die Schutzfunktionen für die Darstellung unerwünschter
Inhalte sind nur schwach, sodass auch
hier die Konfrontation mit Pornografie und Gewaltdarstellungen
gegeben ist.

 

 

1 Kommentar 11.11.08 11:13, kommentieren